💋crative life💋
Montag, 26. Februar 2018
Wer ist...?
Rätsel:
Wer ist diese Frau?
1.🗼👩🏼‍🔬👩‍👧‍👧
2.💇‍♀️⚜⛪
3.👩🏻‍🎨🇲🇽🏥
4.🙉👩🏼‍🔬🇬🇧

Wer ist dieser Mann?
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3.👨‍🚀🇺🇸🌛
4.🐟☮✡

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Dienstag, 13. Februar 2018
Zitat des Tages
Man sollte sich für seine Arbeit nicht rechtfertigen müssen.
-Judy Chicago-

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Sonntag, 4. Februar 2018
Jeanne d’Arc⚜
Jeanne d’Arc wurde 1412 (wahrscheinlich am 6. Januar) in dem kleinen Dorf Domremy geboren, das zwischen Elsass (da kommt der Flammkuchen her) und der Champagne (da kommt der Champagner her) liegt. Sie war ein ganz normales Mädchen, wie es tausende gab.
Auf dem Bauernhof half sie ihren Eltern und Geschwistern und konnte wie die meisten Zeitgenossen nicht lesen und schreiben. Das Einzige, weswegen sie auffiel, war ihre Frömmigkeit. Sie ging viel öfter in die Kirche als andere Mädchen. Eines Tages fielen englische Soldaten in ihrem Dorf ein und sorgten für Angst und Schrecken. England und Frankreich befanden sich zu dieser Zeit im Hundertjährigen Krieg, bei dem viele Menschen auf beiden Seiten starben. Jeanne konnte dieses Elend nicht mehr länger mit ansehen. Sie war so verzweifelt, dass sie eines Tages Stimmen vom Erzengel Michael, der heiligen Katherina und der heiligen Margret hörte, die sie aufforderten, Frankreich in göttlicher Mission zu befreien.
Sie sollte die Belagerung der Stadt Orleans, die strategisch gut gelegen war, durchbrechen und den Dauphin, so nennt man in Frankreich den ungekrönten Thronfolger, zur Krönung nach Reims führen.
Später wird Jeanne so von ihren Visionen berichten:

“Als ich dreizehn Jahre alt war, hörte ich eine Stimme von Gott, die kam, um mich zu leiten. Das erste Mal hatte ich große Furcht. Die Stimme kam ungefähr zur Mittagsstunde, im Sommer, im Garten meines Vaters. Am Tag zuvor hatte ich gefastet. Ich habe die Stimme von meiner Rechten her gehört, wo die Kirche lag. Von derselben Seite kam eine große Helligkeit.

Dieses Licht kommt immer von derselben Seite, von der ich die Stimme vernehme. Die Stimme erschien mir erhaben, und ich glaube, dass sie von Gott geschickt war. Und nachdem ich sie dreimal gehört hatte, erkannte ich, dass es die Stimme eines Engels war. Diese Stimme hat mich immer geleitet, und ich habe sie immer gut verstanden. Sie hat mir geheißen, mich gut zu führen und oft in die Kirche zu gehen.”
Jeanne hörte die Stimmen nun mehrmals täglich und nach einiger Zeit sah sie ihre himmlischen Auftraggeber klar vor Augen. Als sie sechzehn wurde, beschloss sie schließlich, Jungfrau zu bleiben und sich ganz und gar ihrer Mission zu widmen. Jeanne, die sich jetzt „La pucelle“, (Die Jungfrau) mit Beinamen nennt, beschloss nach Vaucouleuers zu gehen. Die ca. 25 km von Domremy entfernte Festung war die nächst größere und damit Jeannes erste Anlaufstelle. Als die Jungfrau das erste Mal dort auftaucht, wird sie nur verspottet. Ein Mädchen, das kämpfen will, mit Schwert und Schild, wie soll das denn gehen? Doch Jeanne bleibt hartnäckig, und schließlich kennen alle eine Prophezeiung, in der gesagt wird, dass eine Jungfrau kommen wird und Frankreich von seinem Elend erlöst. Schließlich wird die Bauerntochter zum Stadtkommandanten, Robert de Baudricourt vorgelassen. Auch er glaubt anfangs nicht, dass Jeanne das schafft, was seit 90 Jahren ausgebildete Soldaten versuchten. Doch angesichts der großen Not, die damals in Frankreich herrscht, bekam Jeanne einige Soldaten und darf zum König reiten. Zudem schnitt sie sich die Haare kurz und zieht Männerkleidung an- einfach, weil es praktischer war.
Der Dauphin Karl VII. hielt Hof in Chinon, einer Burg an der Loire. Trotz des Krieges lebte er hier mit seinem Gefolge in Saus und Braus, doch die Jungfrau beeindruckte das alles nicht. Immer wieder musste sie dem Dauphin und seinen Beratern von ihren Visionen und ihrem göttlichen Auftrag erzählen. Auch wurde sie von adeligen Frauen auf ihre Jungfräulichkeit geprüft-an den Geschlechtsorganen. Es dauerte Monate, bis der Dauphin ihr erlaubte, nach Orleans zu reiten.

Jeanne musste zudem ihre Soldaten neu motivieren, denn manche von ihnen kämpften ja schon mehr als ein halbes Leben in diesem Krieg und waren ziemlich frustriert, weil sie kaum Schlachten gegen die Engländer gewonnen hatten. Zudem machte sie Räuber zu Soldaten und sagte: „Los! Für Frankreich, Gott und den König!“ Zudem war sie recht streng zu ihren Soldaten und verlangte, dass sie regelmäßig in die Kirche gingen und beichteten. Sie vertrieb Marketenderinnen; dass waren Frauen, die sich der Armee angeschlossen hatten und den Soldaten Sachen aller Art verkauften, und Freudenmädchen, also welche, die Sex gegen Geld anboten, aus dem Tross. Der Tag der Soldaten bestand nur noch aus Beten, Beichten und Kämpfen.

Am 29. April 1429 war es dann so weit: Jeanne traf mit ihrem Gefolge in Orleans ein. Zunächst belächelten die ortsansässigen französischen Kommandeure sie nur.
Sie diktierte einen Brief an die Engländer, in dem sie ihnen befahl, aus ihrem Land friedlich zu verschwinden, sonst wurde sie sie Mann für Mann mit ihren Truppen töten. Dieser Brief hatte allerdings-wie von den Kommandeuren erwartet- keinen Erfolg. Wenn nicht so, dann mit Gewalt! Tagelang wurde gekämpft. Hinter Jeanne standen 6.400 Soldaten und mehr als 4.000 bewaffnete Bürger. Die Jungfrau zog zwar mit in die Schlacht, aber schwenkte nach eigenen Angaben nur das Banner und tötete niemanden. Am 5. Mai wurde eine Pause eingelegt (es war Himmelfahrt). Am 7. Mai wurde Jeanne von einem Pfeil in die Schulter getroffen,denn die Engländer hatten ihre Langbögen, die High-Tech-Waffe des Spätmittelalters. Am 8. Mai 1429 war Orleans schließlich befreit. Jeanne zog mit ihren Truppen weiter. Bis Juni 1429 waren die Engländer unter der Mitwirkung Jeanne d’Arcs aus den Burgen südlich der Loire vertrieben. Von 5000 englischen Soldaten waren am Ende nur noch 1000 übrig.
Jetzt kam der zweite Teil ihrer Mission: Die Krönung des Dauphins in Reims. Laut Überlieferungen stand Jeanne mit ihrem Banner neben dem Altar.

Eigentlich war Jeannes Mission an dieser Stelle erfüllt und sie hätte ganz entspannt nach Domremy zurückkehren können. Doch das wollte sie nicht.
Sie sah die Chance gekommen, um die jetzt geschwächten Engländer ein für alle Mal aus Frankreich zu vertreiben. Doch das Glück war nicht mehr mit ihr: Ihre Truppen erlitten viele Niederlagen und am 23. Mai 1430 bei Compiegne (in der Nähe von Paris) festgenommen und den Burgundern, Verbündete der Engländer, ausgeliefert. Man munkelte, dass diese sich über die Gefangenname Jeanne d’Arcs mehr freuten als über 3000 tote französische Soldaten. Der Herzog von Burgund wiederum verkaufte Jeanne nach zwei Fluchtversuchen am 18./19. Juni und sieben Monaten in Gefangenschaft für 10.000 Franken an die Engländer.
In Rouen wurde Jeanne d’Arc der Prozess gemacht. Ihre Hoffnung, dass der König sie befreien würde, traf nicht zu. Man erklärte sie in zwölf von 67 Anklagepunkten für schuldig, unter anderem wegen Ketzerei, da sie Männerkleidung trug, und wegen Mordes im Krieg, den Jeanne jedoch nach eigenen Angaben nie begangen hatte. Damals hatten nur Ritter und ausgebildete Soldaten das Recht, in Schlachten zu töten. Jeanne drohte der Scheiterhaufen. Aus purer Angst vor dem Feuertod wiederief sie auf einmal alle ihre Überzeugungen und musste wieder Frauenkleidung tragen.
Nun lautete das Urteil lebenslange Haft im Kerker der Feinde. Doch schon nach wenigen Tagen zog Jeanne erneut Männerkleidung und beharrte auf ihre Stimmen und den göttlichen Auftrag. Daraufhin stand das Urteil endgültig fest: Am 30. Mai 1431 wurde Jeanne d’Arc lebendig auf dem Marktplatz von Rouen verbrannt. Sie starb mit 19 Jahren.

Einige Jahre später, 1456, ließ der französische König den Prozess gegen Jeanne, auf das Drängen des Volkes und Jeannes Mutter hin, wieder aufrollen und erklärte die Jungfrau für unschuldig.
Fast 500 Jahre nach ihrem Tod sprach Papst Pius X. sie selig und Papst Benedikt XV. sprach sie 1920 heilig. Ihre Geschichte faszinierte Künstler, Autoren und Komponisten. Sie wurde zur Schutzpatronin Frankreichs und wird dort bis heute verehrt.

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Letzte Aktualisierung: 2018.03.18, 11:23
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